SupraSod
Immer wenn man glaubt, dass man schon alles gehört hat und dass es nichts neue mehr gibt, taucht eine Band auf, die mit viel Mut und Elan, mit einer frischen Einstellung und neuen Tönen die bestehende Ordnung heraus fordert. SUPRASOD aus Brooklyn, New York ist so eine Truppe. Tief verwurzelt im New Yorker Underground und mit Taschen voller Street Credibility legten Mark Ericksen (v, g), Anthony Muizzini (g), Robert Guzzi (b) und Mark Mastellone (dr) im Jahre 2000 ihr selbstbetiteltes Debüt vor. Umso bedauerlicher, dass es bei diesem einen Album geblieben ist und die Band sich nach diversen Besetzungswechseln mittlerweile aufgelöst hat. Der Qualität der Scheibe tut dies jedoch keinen Abbruch...
Ericksen präsentiert das Material mal melancholisch, mal rebellisch – immer aber charismatisch und authentisch! Glaubwürdigkeit schon durch die gewählte Art der Performance. Anger, Soul and Mind - mit dieser Formel lassen sich die 11 Songs auf SUPRASOD beschreiben, darauf reduzieren aber bei weitem nicht
Unterstützung erfährt der Shouter in erster Linie durch seinen langjährigen Freund Anthony Muizzini, seineszeichen Gitarrist der Hardcore-Legende MERAUDER, Zwischen Ericksens Gesang und Muizzinis unverwechselbarem Gitarrenspiel wurde eine Allianz geschmiedet, die in der internationalen Szene keine vergleiche scheuen muss und die es schafft, die in den rund 45 Minuten Laufzeit reichlich vorhandenen Emotionen in all ihren Facetten glaubwürdig zu transportieren. Komplettiert wurde das Line-up durch die bis dahin bei „Metal Storm“ beschäftigte Rhythmus-Sektion Guzzi und Mastellone.
Dass diese vier Musiker ihre Hausaufgaben gemacht haben, hört man mit jedem Umlauf der CD deutlicher. Stücke, die vor Herzblut triefen, gekleidet in ein Klanggewand, das Form und Inhalt vollauf gerecht wird. 11 Songs zwischen straightem Rock („Just to hate“) und balladeskem Midtempo Groove („One by one“) bannten die 4 New Yorker so auf „Suprasod“. Fans und Fachpresse nahmen das Material mit starken Kritiken auf!
Pressestimmen:
„Fürwahr eine ambitionierte, originelle Mixtur, die besonders aufgrund der großartig melancholischen Vocals von Mark J. Ericksen, einer bärenstarken Produktion und erstklassig arrangierten Tracks wie der superben Eröffnungsnummer "Just To Hate“ [...] tief unter die Haut geht.“ --Buffo Schnädelbach, RockHard