NORDEND ANTISTARS
UNSER STADION – UNSERE REGELN
In der Tradition von immerjungen Fußball-Klassikern wie „Far away in America“ (Bertis Gurkentruppe feat. Village People ´94), „Sempre Roma“ (Udo Jürgens ´90) und „Fußball ist unser Leben“ (Helmut Schön und Co. ´74) begreifen sich die NORDEND ANTISTARS – nicht!
Mit „UNSER STADION – UNSERE REGELN“ präsentiert man viel lieber einen Gegenentwurf zur unfreiwilligen aber dadurch nicht weniger tragischen Komik einer Kollaboration von Kickern und Künstlern. Wenn kreativ noch dramatisch weniger als sportlich begabte Fußballer mit Musikern zusammen arbeiten, denen man ihre plötzlich erwachte Liebe zum runden Leder ungefähr in dem Maße abnimmt wie einem katholischen Priester sein Zölibat im Schullandheim, dann ist die Grenze des Erträglichen beinahe schon erreicht. Wenn dann aber irgendwelche aalglatten Pop-Produzenten, die Abstoß nicht von Abseits zu unterscheiden in der Lage sind, ihre WM-Songs auf den Markt werfen, ist das Maß voll. Dauerberieselung vor, zwischen und nach jedem Werbeblock – unterbrochen nur von zweimal fünfundvierzig Minuten Fußball. Eine Horrorvision!
Um dem entgegen zu wirken, haben sich die NORDEND ANTISTARS (Stephan Weidner und Daniel Wirtz) entschlossen, mit einem extra für den Anlass aus dem Boden gestampften Projekt ihren eigenen Beitrag zu liefern. Authentisch und eingängig. Von Fußballfans, für Fußballfans. Zwar ohne den Anspruch, die anarchische Rundum-Keule gegen alle dunklen Elemente dieser Fußball-Welt auszupacken, so doch immerhin mit dem klaren Auftrag, einen Song für alle Fußballfans in Deutschland zu fabrizieren. Stadionkompatibel und bequem mitsingbar von der ersten Dose bis zum letzten Schnaps! Rückenwind für unsere Elf auf dem Weg nach Berlin! Geschichte schreiben! Weltmeister im eigenen Land! Nach dem Song ist vor dem Song!
Komplettiert wird das Repertoire von der Verlierer-Ballade „Gewinnen kann jeder“. Ein Song für alle Geschlagenen, die sich mit der Hoffnung auf ein besseres Gelingen beim nächsten Versuch von frühzeitig von ihren – mal höher, mal weniger hoch gesteckten – Zielen verabschieden müssen. Ein „Kopf hoch!“ für die Underdogs und all jene, die unversehens welche werden. „Anger management“ für die Kleinen – so es sie denn noch gäbe. Es kann jeden erwischen!